Buckis holen wichtigen Heimsieg über TSV Winkelhaid
Die Buckis bleiben oben dabei. Nachdem man vor Wochenfrist beim damaligen Tabellenersten ein Unentschieden erreichte, besiegte man nun den neuen Spitzenreiter nach einer intensiv geführten Begegnung. Der bleibt zwar auf Rang eins, jedoch nur wegen eines mehr ausgetragenen Spiels.
Männer Bezirksliga West: SV Buckenhofen – TSV Winkelhaid 31:27 (14:11)
Die Gäste aus Mittelfranken reisten ohne jeden Verlustpunkt an. Dass sie durchaus begründet an der Spitze stehen, bewiesen sie vom Anpfiff weg. Sie gingen in Führung, zwischendurch kamen die SV-Männer mal zum Gleichstand, doch erst nach acht Minuten gingen die Buckis ihrerseits 5:4 in Front. Der TSV hielt jedoch dagegen und glich den Vorsprung der Hausherren jeweils postwendend aus. Es dauerte bis in die 20. Minute, ehe sich die Buckenhofener mal ein wenig absetzen konnten (11:8), doch nach einigen Fehlversuchen waren die Gäste beim 11:11 erneut gleichauf. Mit einer Energieleistung gelang dann bis zum Pausenpfiff doch noch ein 14:11.
Diesen Vorsprung behauptete man nach Wiederbeginn zunächst, doch in der 40. Minute war der beim 18:17 äußerst knapp, wenig später mit dem Ausgleich des TSV gänzlich dahin. Die Buckis befreiten sich wiederum, und als der nur zu diesem Strafwurf des TSV eingesetzte Torhüter Cedric Meyer diesen parierte, ergab sich die Gelegenheit zum 24:20 gut zehn Minuten vor dem Ende.
In der Folge erzielten die Buckis mit strukturiertem Angriffsspiel immer wieder Tore, konnten daraus jedoch keinen Vorteil ziehen. Die jeweils folgende schnelle Mitte des TSV – ähnlich fast schon einem Gegenstoßspiel – konnte man mehrfach nicht unterbinden. Jäger, mit elf Toren erfolgreichster Werfer der Partie, war da nicht zu bremsen, sodass nur Sekunden nach dem eigenen Erfolg wiederum das Gegentor fiel. So war sechs Minuten vor dem Ende und beim 27:25 Zwischenstand nichts entschieden.
Die letzten Minuten gehörten dann jedoch eindeutig den Buckis. Das Rückzugsverhalten besserte sich, die Abwehr stabilisierte sich, und Torhüter Weber parierte manch aussichtsreichen Versuch der Gäste. So war beim 29:25 dreieinhalb Minuten vor dem Ende die Entscheidung gefallen, der wichtige Sieg unter Dach und Fach.
Es spielten:
Meyer, S. Weber; Flake 2, Forstner 4, Ju. Gumbmann 1, L. Gumbmann, L. Hofmann 3, S. Hofmann, M. Hoh 7/2, Lippert, Neumann, Schmucker 2, L. Schnell 3, Schwarz 6, Uttenreuther, Ju. Weber 3.
Trainer Tabar war vor allem das Ergebnis wichtig. Man hatte sich den „Arbeitssieg“ redlich verdient und hält nun wieder alle Möglichkeiten in der eigenen Hand. Seine Mannen haben nächste Woche die letzte Partie des Jahres zu bestreiten. Beim Rangletzten in Hersbruck sollte ein siegreicher Jahresabschluss drin sein.























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