Torhüterin Prockl ein Faktor für die Steigerung der Damen im zweiten Durchgang
Die Aufgabe für die SV-Damen war deutlich schwieriger als es das Ergebnis vermuten lässt. Fünfzig Minuten lang zeigte der ESV, warum er vor Wochenfrist den Tabellenführer be-zwungen hatte und präsentierte sich als ernstzunehmender Gegner. Der Sieg war lange Zeit alles andere als sicher.
Damen Bezirksoberliga: SV Buckenhofen – ESV 27 Regensburg III 27:22 (14:14)
Entsprechend verlief der erste Durchgang. Zwar lagen meist die Buckis vorn – nur beim 3:4 und beim 4:5 führten die Gäste – doch allermeist war es lediglich ein Tor, das man vorlegen konnte. Erst kurz vor der Pause waren es beim 13:11 mal zwei Treffer, bis zum Ende der Halbzeit hatten die Oberpfälzerinnen erneut egalisiert
Unverändert der Spielverlauf nach dem Wechsel. Beim 15:15 knapp vier Minuten nach Wiederbeginn dann eine Zeitstrafe gegen die Buckenhofenerinnen. Doch die Unterzahl war kein Nachteil. Im Gegenteil nutzte man die zur Führung und legte gleich noch ein paar Tore drauf. Man setzte sich auf 19:15 ab und war in der 40. Minute beim 21:16 angekommen.
Zunächst zehrte man von diesem Vorsprung. Doch der ESV, der gänzlich anders als ein Tabellenletzter auftrat, war gut zehn Minuten vor dem Ende wieder auf zwei Tore heran-gekommen (23:21). Grund für Trainer Bauer, eine Auszeit zu nehmen.
Die vorher nicht immer ganz sattelfeste Defensive stabilisierte sich danach, Torhüterin Prockl parierte zudem einige gute Gelegenheiten des ESV, der so fast zehn Minuten ohne Tor blieb. Die drei treffsichersten Werferinnen der Buckis – Knorz, Landmann und Sauerborn – nutzten die Chancen zum 26:21 und hatten so drei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung gesorgt.
Dieser Erfolg ist für die SV-Damen von erheblicher Bedeutung. Mit jetzt 11:7 Punkten steht man als Rangfünfter stabil in der oberen Tabellenhälfte und kann bereits jetzt von einer erfolgreichen Hinrunde sprechen. Durchaus erwähnenswert ist auch die Leistung der Un-parteiischen Feldbauer/Schaller, die die Partie souverän im Griff hatten.
Es spielten:
Krieg, Prockl; A. Glöckl, L. Glöckl 1, Hoffmann 2, Kister, Knorz 4, Landmann 11/4, Martin 2, Sauerborn 3, I. Schröder, Schroll 2, Stegmeyer 1, Vicedom 1.











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