Niederlage der Zweiten in Herzogenaurach tut doppelt weh

Männer Bezirksklasse-West: TS Herzogenaurach 2 – SV Buckenhofen 2 31:29 (16:12)

Man kann behaupten, dass es das Wissen um den verpassten Aufstiegt war oder das Einsetzen von Spielern der ersten Mannschaft beim Gegner Herzogenaurach oder einfach eigenes Wurfpech in der Crunchtime. Jedenfalls zog man gegen die zweite Mannschaft in Herzogenaurach mit 29:31 den Kürzeren und bereitete so der Meisterschaft für die SpVgg. Diepersdorf den Weg, denn diese hatten nun am Ende der Saison den direkten Vergleich gewonnen.
Schon beim Warmlaufen wurde den Buckis bewusst, dass man hier auf einen starken Gegner mit breitem Kader treffen würde, dennoch war das ausgegebene Ziel, die Meisterschaft einzuheimsen. Dafür war mindestens ein Punkt vonnöten.

So legte der bis dato Tabellenführer mit einem verwandelten Strafwurf von Kraus auch einen guten Start hin und führte bis zur 15. Minute. Winter, Brütting und wieder Kraus waren hierbei zu Beginn mehrfach erfolgreich, was das variable Spiel der Buckis bewies. Erst in der 17. Minute glich der Gastgeber in Form ihres Toptorschützen des Tages, Mangels, zum 10:10 aus, der vom 9:10 bis zum 16:12 für sechs der sieben Tore seiner Mannschaft verantwortlich war.

Diesen Vorsprung bauten die Gastgeber in der berühmt-berüchtigten Bucki-Auszeit nach der Pause auf + 8 in der 37. Minute aus. Dieser Vorsprung hielt weitere neun Minuten an. Ein hartes Foul wurde mit Rot geahndet, das ergab dann ein Momentum, das den Spielverlauf kippen sollte.  Meyer im Tor bekam nun noch mehr Bälle als vorher zu fassen und auch im Angriff erarbeiteten sich die Schwarz-roten mit neuem Schwung mehr und mehr Möglichkeiten zum Torerfolg, die kaum fair zu verteidigen waren.
Insgesamt wurden den Buckis durch die beiden Schiedsrichter zwölf Strafwürfe zugesprochen: vor allem Deitterts brachialer Zug zum Tor konnte oft nur mit unfairen Mitteln unterbunden werden.
So kämpfte man sich peu à peu an den Gegner heran, lag drei Minuten vor dem Ende auf Schlagdistanz, scheiterte da aber in Person von Sainz Derut und Linus Gumbmann in falschen Momenten am Gebälk. So fehlten am Ende zwei Tore für den notwendigen Punktgewinn, egal was der ausschlaggebende Punkt war.

Es spielten:
Meyer; M. Brütting 2, Deittert 1, Ju. Gumbmann 4, L. Gumbmann 1, L. Hoh 1/1, Iov 3, Kraus 3/3, Noppenberger 1, Sainz Derut 6, K. Winter 7.

erstellt von Johannes Gumbmann am 9. März 2026
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