Erfolgreiche Saison der Damen
„Das war der versöhnliche Abschluss einer erfolgreichen Saison“, stellte Trainer Bauer nach der letzten Partie seiner Damen in deren erster BOL-Spielzeit fest. Zum einen revanchierte man sich für die Hinspielniederlage in Weiden, zum anderen schloss man nach dem Aufstieg die Mission Klassenerhalt souverän ab.
Damen Bezirksoberliga: SV Buckenhofen – HSG Weiden 32:22 (15:12)
Vom Anpfiff weg ließen die Bucki-Damen keine Zweifel am Spielverlauf aufkommen. Man legte erst einmal 5:0 vor, und als den Gästen deren erster Treffer gelang, waren schon knapp neun Minuten vergangen. Grundlage dafür eine hervorragende, hellwache Abwehr, die es so ihrer Torhüterin Krieg erleichterte, die doch aufs Tor fliegenden Bälle zu parieren. Die HSG versuchte es, ähnlich wie im Hinspiel, mit kurzer Deckung gegen Landmann und Rückkehrerin Sauerborn, doch diesmal war man vorbereitet und reagierte taktisch geschickt. So konnte man sich nach dem zwischenzeitlichen 6:4 Mitte des ersten Spielabschnitts erneut bis auf 12:5 nach etwa 20 Minuten absetzen. Weiden setzte noch einmal nach und kam bis zur Pause auf drei Tore heran.
Binnen drei Minuten war man nach Wiederbeginn auf 18:12 enteilt, unterstützt vom großen Auftritt von Luise Landmann. Sie nutzte geschickt den Raum, den man ihr durch die kurze Deckung für ihre Mitspielerin Sauerborn bot: den acht Toren der ersten Halbzeit ließ sie nun weitere dreizehn folgen, darunter etliche Strafwürfe. Sie erreichte damit eine rekordverdächtige Marke von 21 Toren in diesem einen Spiel.
Es ist nicht so, dass sie damit Weiden alleine besiegt hätte, wenngleich die HSG nur einen Treffer mehr als sie erzielte. Vielfach wurde sie bei ihren Toren von ihren Kameradinnen unterstützt. Weiden hielt zwar immer noch dagegen, war zehn Minuten vor dem Schlusspfiff noch einmal auf 22:18 herangekommen. Doch die verbleibende Zeit gehörte den Buckis, die den Abstand bis zum 32:22 noch auf zehn Treffer erhöhten.
Es spielten:
Krieg, Prockl; Anna Glöckl 1, Luisa Glöckl, Kister 2, Knorz, Landmann 21/6, Sauerborn 3, Schröder 1, Stegmeyer 2, Uttenreuther 2.
Es war ein schöner, erfolgreicher Saisonabschluss, der Trainer Bauer zu der Einschätzung veranlasste, dass seine Damen „wenn alle Mann am Bord sind“, erfolgreichen Handball spielen können. Jetzt geht es jedoch erst mal bis zu den Pfingstferien in die Sommerpause, ehe dann die Vorbereitung auf die zweite BOL-Saison startet.
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