Damen drehen das Spiel in Pyrbaum in der Schlussphase
Beide Kontrahenten wussten um die Bedeutung der Begegnung: Die Buckis konnten sich mit einem Sieg fast schon den Klassenerhalt sichern, die HSG ihrerseits wollte mit einem Erfolg etwa Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen.
Damen Bezirksoberliga: HSG Pyrbaum/Seligenporten – SV Buckenhofen 27:29 (15:12)
Entsprechend nervös begannen beide Seiten, wobei die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten. Sie lagen nach sieben Minuten 4:1 vorn und bauten den Abstand bis Mitte der ersten Halbzeit auf 9:5 aus. Die SV-Damen ihrerseits agierten nun etwas konsequenter und hatten in der 22. Minute beim 10:10 gleichgezogen. Doch die HSG wehrte sich vehement und lag zur Pause erneut mit drei Toren in Front.
Die Hoffnung auf Besserung im zweiten Durchgang war schnell verpufft, nach gut fünf Minuten hatten die Hausherrinnen ihren Vorsprung auf sechs Tore ausgebaut (19:13). Trainer Bauer war gezwungen, schon sehr früh seine zweite Auszeit zu nehmen. Und offensichtlich fand er neben einer taktischen Umstellung auch die richtigen Worte. Die Abwehr stabilisierte sich, es wurde besser verschoben und Torhüterin Krieg entschärfte ein paar Großchancen. Vorne wurden die Gelegenheiten insbesondere von Landmann konsequent genutzt.
So verkürzten die Buckis den Rückstand Tor um Tor und hatten den Gegner Mitte der Halbzeit (20:19) in Reichweite. Die HSG reagierte ihrerseits mit einem Timeout und legte wieder das 21:19 vor.
Doch war auch zu sehen, dass den HSG-Spielerinnen nun die Kräfte schwanden. Beim 22:22 zehn Minuten vor dem Ende waren die Buckis erstmals gleichauf Es dauerte jedoch bis zur 55. Minute, ehe Ina Schröder zur ersten Bucki-Führung traf (24:25). Das war die Wende. Landmann – mit Abstand beste Werferin der Buckis, sie überflügelte auch ihre Widersacherin auf der anderen Seite (Ehlers, 12 Tore) mit 16 Treffern – setzte das 24:26 drauf.
Noch einmal wurde es eng, doch das 26:27 reparierte Knorz mit dem 26:28. Schon in der Schlussminute konterte die HSG ein letztes Mal – 27:28. Anna Glöckl beseitigte jedoch 40 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 27:29 allerletzte Zweifel.
Es spielten:
Krieg, Prockl; A. Glöckl 3, L. Glöckl 1, Hoffmann, Kister, Knorz 4, Landmann 16/6, Marsching, Sauerborn 3, I. Schröder 2, Stegmeyer, Vicedom.
Trainer Bauer war ob des Sieges und dem greifbar nahen Klassenerhalt sehr zufrieden. „Es war kämpferisch eines der stärksten Spiele meiner Mannschaft und alle können stolz auf den gezeigten Einsatz sein.“
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