Damen müssen Vorsprung aus erster Halbzeit in Weiden am Ende hergeben
„Da werden ein paar falsche Entscheidungen getroffen, und schon hast du das Spiel verloren“. Diese Aussage von Trainer Bauer bezog sich vorwiegend auf seine Mannschaft, jedoch nicht nur.
BOL-Damen: HSG Weiden – SV Buckenhofen 25:22 (12:13)
Die HSG hatte offenbar die letzten Spiele der Buckis verfolgt und verpasste den besten Werferinnen – Luise Landmann und Lilli Sauerborn – über die gesamten 60 Minuten eine Sonderbewachung. Das konnten die Mitspielerinnen zunächst jedoch ordentlich lösen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselte die Führung hin und her, keine Seite konnte sich absetzen, der maximale Abstand betrug hier wie dort zwei Tore.
Dem entsprechend ging es weiter. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb das Ergebnis eng. Die jungen Buckis wurden jedoch zunehmend verunsichert. Dies zum einen durch ein Zeitstrafenverhältnis von 1:6 „zu ihren Gunsten“ allein im zweiten Spielabschnitt, zum anderen auch durch manch nicht so ganz nachvollziehbare Entscheidung der Unparteiischen, dies allermeist zu ihren Ungunsten. Dennoch behielt man bis in die 51. Minute hinein alle Möglichkeiten in der Hand, es stand 20:20 pari. Dann jedoch gelang der HSG ein 5:1-Lauf, mit dem 25:21 eine halbe Minute vor dem Ende war die Entscheidung gefallen.
Es spielten:
Krieg, Prockl; A. Glöckl 5, L. Glöckl, Gumbmann, Kister, Knorz 2, Landmann 5/3, Martin 1, Sauerborn 4, Schroll 1, Stegmeyer 4, Vicedom.
Trainer Bauer stellte trotz der Niederlage kurz vor Ende der Vorrunde fest: „Es sind immer noch genug Mannschaften hinter uns und wir sind als Aufsteiger, auf einem sehr guten fünften Tabellenplatz. Diesen gilt es in der Rückrunde zu verteidigen. Um den Klassenerhalt ganz sicher zu haben müssen wir – den HC Forchheim mitgerechnet – insgesamt vier Mannschaften hinter uns lassen. Und das ist auf jeden Fall möglich.“
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